Wie wir arbeiten

Sage es mir, und ich werde es vergessen.

Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.

Lass es mich tun, und ich werde es können.

Konfuzius

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung in der Kindertagesstätte ist für Ihr Kind ein großer Schritt und wir werden Sie und Ihr Kind bei diesem Schritt begleiten. Grundlage unseres Eingewöhnungskonzepts ist, dass eine Bezugsperson (ein Eltern- oder Großelternteil) dem Kind in den ersten rund 1 ½ bis 2 Wochen zur Seite steht. Erst wenn wir sehen, dass sich Ihr Kind wohlfühlt und es auch uns als Ansprechpartner akzeptiert, werden wir aktiv auf Ihr Kind zugehen und der Prozess der Loslösung kann beginnen.

In der ersten Woche wird ihr Kind noch nicht mitessen und auch keinen Mittagsschlaf in der Kita machen. Wie lange die Eingewöhnung dauert, kommt auf die individuelle Situation an. Grundsätzlich sollten Sie davon für die Eingewöhnung rund 2 Wochen einplanen. Haben Sie Vertrauen in die Fähigkeiten Ihres Kindes. Und haben Sie Vertrauen zur Erzieherin, der Sie ihr Kind übergeben.


Spielen und Lernen

Spielen ist Lernen!

Kinder im Alter unserer Kindergartenkinder lernen spielend und durch Spielen. Sie üben in ihren Spielen Feinmotorik, Sprechen, Geduld, Kreativität, Toleranz, Sozial- und Regelverhalten, Sich-Hilfeholen und vieles mehr. 

 

Die Spiele verändern sich je nach Alter der Kinder, wie alle Aktivitäten. Den älteren Kindern ist bewusst, dass es Spiele gibt, die die Jüngeren einfach noch nicht können. Manchmal führen sie sie vorsichtig an neue Spiele heran. Andere Spiele bleiben den Älteren vorbehalten.

Der spielerische Einstieg spielt auch bei anderen Aktivitäten eine Rolle. So ist der richtige Gebrauch des Ess-Bestecks (Löffel oder Gabel) die Grundlage für die richtige Stifthaltung. Und Malen eine Vorübung für das spätere Schreiben.

 

Das Spielen mit Knete oder ähnlichem Material fördert die Kraft in den Händen und deren Beweglichkeit.

Wir sind dabei sowohl Mitspieler als auch Beobachter. Wir ermutigen die Kinder, ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend Neues zu erproben. 


Aktivitäten und Ausflüge

Wir bieten den Kindern gestalterische Aktivitäten an, zum Beispiel den Gruppenraum im Wechsel der Jahreszeiten zu gestalten. 

 

Die Kinder lernen Lieder und Spielreime. Singen ist ein regelmäßiges Element des Tagesablaufes.

 

Unser Außengelände ist bewusst so gestaltet, dass sich die Kinder dort auch frei vielfältig bewegen können. Und der Aufenthalt an der frischen Luft ist uns wichtig. Freie und angeleitete Bewegungsangebote gibt es auch in unserem Bewegungsraum, dem Hartmutsaal.

 

Fast alle Kinder lieben es vorgelesen zu bekommen, deshalb wird, entweder in den Gruppen, oder auch an den Nachmittagen altersgerecht vorgelesen.

 

Einmal in der Woche erhalten die Kinder die Möglichkeit in unseren kleinen Bibliothek Bücher auszuleihen – und ausgeliehen Bücher gegen neue auszutauschen.

 

Zweimal im Monat gibt es ein gemeinsames Frühstück, das mit den Kindern zusammen vorbereitet wird.

 

Bei unseren Ausflügen erkunden die Kinder ihre Heimatstadt und lernen, sich im Verkehrsraum vorsichtig zu bewegen. So wandern wir zu den Spielplätze im Tal, im Viktoria-Park oder zu den Streuobstwiesen oder erkunden die Altstadt und besuchen die Kirchen St. Johann und St. Peter und Paul.

 

Für die Vorschulkinder gibt es besondere Ziele: Besuch der Feuerwehr, des Zahnarztes, der Kronthalschule, Waldtag mit dem Förster, Besuch der Burg, Besuch der Seniorenheime Kronthal und Kaiserin-Friedrich-Haus.


Nachmittagsgruppen

Nach dem Mittagessen verlassen die Kinder ihre Stammgruppen und teilen sich in drei Altersgruppen auf:

  • die jungen Kinder
  • die mittleren Kinder
  • die Vorschulkinder

Diese Gruppen sind jeweils von 13:30h bis 15:00h zusammen.

 

Die jungen Kinder

können sich ein wenig entspannen. Schlafgruppen gibt es bei uns nicht. Die Konkurrenz mit den „Großen“ entfällt. Wer müde ist, kann sich ausruhen. Vorlesen gehört hier zum regelmäßigen Rhythmus. Die Kinder lernen auch die Kinder der anderen Stammgruppen kennen. Dabei entwickeln sich neue Freundschaften.

Die mittleren Kinder

bekommen bereits anspruchsvollere Texte beim Vorlesen und das Vorlesen dauert länger. Es wird gemalt oder anderweitig gestaltet. Und natürlich auch wieder frei gespielt mit vielen Partnern auch aus den anderen Stammgruppen.

 

 

Die Vorschulkinder

haben die Zeit für viele Dinge die am Vormittag nicht möglich wären: 

  • Angebote aus dem mathematischen Bereich, aus dem graphomotorischen Bereich, etc.
  • Möglichkeit für Gesprächsrunden.
  • Da die Vorschulkinder an den Festen und bei Gottesdiensten oft das Thema präsentieren, gehören auch Bibeltexte und Gottesdienstlieder zum Programm

Vorschulkind sein

Jedes Jahr in der Kindertagesstätte hat seine Besonderheiten. Der Höhepunkt ist das letzte Jahr, in dem aus dem „Kindergartenkind“ ein „Vorschulkind“ wird.

 

Zur Vorbereitung auf die Schule werden die Kinder in ihren kognitiven und feinmotorischen Fähigkeiten individuell gefördert. Aber auch das Selbstvertrauen spielt insbesondere auf dem Schulhof eine wichtige Rolle. 

 

Deshalb stehen die Vorschulkinder bei vielen Veranstaltungen im Vordergrund. Die Sicherheit, die sie bei Gesprächen und Diskussionen, Vorführungen und Präsentationen, als Einzelne und in der Gruppe, lernen, helfen ihnen sich in die Schulsituation einzugewöhen.

 

Krönender Abschluss der Kindergartenzeit ist die Übernachtung in der Arche Noah und das Abschiedsfrühstück mit den Eltern.