Advent


Advent – Zeit zum Schlemmen oder doch eine Fastenzeit?

Adventus Domini. Die Ankunft des Herren.

Wir warten auf die Heilige Nacht. Die Nacht, in der Jesus im Stall in Bethlehem geboren wird.

 

 Vier Sonntage hat der Advent. In dieser Zeit hören wir in den Gottesdiensten Texte, die uns auf die Geburt Christi vorbereiten wollen. Dazu gehören auch Texte, die von der Ankündigung der Geburt Johannes, des Täufers berichten, oder auch der Lobgesang Marias.

 

Geduld haben wir auch als Kinder gebraucht. Meine Mutter buk mit viel Freude und Hingabe Weihnachtsplätzchen. Wir rochen es nur, wenn wir aus der Schule kamen. Ich kann mich an einen ganz besonderen Tag erinnern, an dem die Schule ausfiel und ich früher als normal aus der Schule kam. An diesem Tag durfte ich meiner Mutter beim Backen helfen. Hinterher wurden die Plätzchen in Kisten verpackt und versteckt.

 

Unsere Plätzchen gab es nämlich erst an Weihnachten. Die Adventszeit war in früherer Zeit, genau wie die Zeit vor Ostern, eine Fastenzeit. Nur an Nikolaus landeten neben Schokolade, Nüssen und Mandarinen auch ein paar Weihnachtsplätzchen auf dem Nikolausteller, der bei uns zuhause üblich war.

 

Nach der Zeit des Wartens haben wir Kinder das Weihnachtsgebäck sehr genossen. Und so oft wir die Teller auch leer aßen, meine Mutter hatte immer noch Nachschub.